Technologie

Hochleistungsbeton

Tragfähigkeit als Grundlage ökologischer Funktion

Die Basis des NOHA-Systems bildet ein hochfester Beton bzw. Hochleistungsbeton, der statische Sicherheit mit Dauerhaftigkeit verbindet.

Im Gegensatz zu rein dekorativen Begrünungssystemen übernimmt die Betonstruktur bei NOHA die tragende Funktion. Begrünung, Wassermanagement und Lastabtragung sind konstruktiv integriert.

Technische Eigenschaften

  • Hohe Druck- und Biegezugfestigkeit
  • Dauerhafte Witterungsbeständigkeit
  • Frost- und Tausalzbeständigkeit
  • Formstabilität bei modularer Bauweise
  • Anpassbare Geometrie je nach Anwendung

Die Rezepturen werden projektspezifisch abgestimmt – abhängig von Einsatzbereich, Lastanforderung und klimatischen Bedingungen.

 

Infrastruktur statt Zusatzsystem

NOHA versteht Beton nicht als Problem, sondern als konstruktive Grundlage für nachhaltige Infrastruktur.
Die ökologische Funktion entsteht durch intelligente Integration – nicht durch aufgesetzte Systeme.

 

Wassermanagement

Retention und Verdunstung als integrierte Funktion

Das NOHA-System verfügt über integrierte Wasserspeicherzonen zur Aufnahme und kontrollierten Abgabe von Niederschlagswasser.

Regenwasser wird direkt im Bauteil gespeichert und zeitverzögert dem Substratraum zugeführt.

Funktionen des Systems

  • Speicherung signifikanter Wassermengen
  • Reduktion von Oberflächenabfluss
  • Entlastung der Kanalisation
  • Unterstützung der Verdunstungskühlung
  • Bedarfsgerechte Wasserabgabe an Pflanzen

Durch die Kombination aus Retention und Verdunstung entsteht eine aktive klimatische Wirkung im unmittelbaren Umfeld.

 

Nachhaltige Wasserstrategie

Das integrierte Wassermanagement reduziert den Bedarf an zusätzlicher Bewässerung und erhöht gleichzeitig die Systemstabilität bei Hitzeperioden.

Wasser wird nicht nur abgeleitet – sondern genutzt.

Substratintegration

Begrünung als konstruktiver Bestandteil

Bei NOHA ist die Vegetation nicht aufgesetzt, sondern konstruktiv integriert.

Innerhalb der tragenden Struktur befinden sich definierte Pflanzräume mit ausreichend Volumen für nachhaltiges Pflanzenwachstum.

Systemmerkmale

  • Geschützte Substratkammern
  • Dauerhafte Belüftung
  • Kontrollierte Entwässerung
  • Optimierte Wurzelentwicklung
  • Austauschbarkeit und Wartungszugang

Das Substratvolumen ist auf klimaresiliente Bepflanzung ausgelegt und langfristig nutzbar.

Unterschied zu klassischen Lösungen

Im Gegensatz zu Fassadenmodulen oder nachträglich montierten Pflanzsystemen ist die Begrünung integraler Bestandteil des Tragwerks.

So entsteht ein langlebiges System mit reduzierter Wartungsanfälligkeit.

 

Patent & Schutzrechte

Systemschutz durch erteiltes Patent

Das konstruktive Prinzip des NOHA-Systems ist durch das österreichische Patent AT 521493 B1 geschützt.

Geschützt ist nicht nur ein einzelnes Bauteil, sondern das systemische Zusammenwirken von:

  • Tragstruktur
  • Substratintegration
  • Wasserspeicher
  • modularer Bauweise

Bedeutung für Partner

Der Patentschutz schafft:

  • klare Differenzierung im Markt
  • Schutz vor Nachahmung
  • Investitionssicherheit für Produktionspartner
  • langfristige Skalierbarkeit

NOHA ist damit kein frei kopierbares Produkt, sondern ein rechtlich abgesichertes Infrastruktursystem.

 

Forschung & Evaluierung

Wissenschaftliche Begleitung und Leistungsnachweis

Die ökologische und klimatische Wirkung des NOHA-Systems wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Im Fokus stehen:

  • Temperaturentwicklung
  • Verdunstungseffekte
  • Wasserrückhalt
  • Mikroklimatische Veränderungen

Die Evaluierung erfolgt in Kooperation mit Forschungspartnern und dient der objektiven Leistungsbewertung des Systems.

 

Messbarkeit statt Behauptung

NOHA setzt auf nachvollziehbare Daten und dokumentierte Ergebnisse.

Die Kombination aus physischer Infrastruktur und optionaler digitaler Datenerfassung ermöglicht eine transparente Bewertung der Systemwirkung – auch im Kontext von ESG- und Förderprojekten.

 

Weiterentwicklung

Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit technischen und wissenschaftlichen Partnern unterstützt die Weiterentwicklung des Systems in Hinblick auf:

  • Materialoptimierung
  • Ressourceneffizienz
  • Klimaanpassung
  • digitale Integration